# Google Ads für Handwerker: was eine Anfrage kostet und wann sich Anzeigen lohnen

Klick 1,50 bis 8 Euro, Anfrage 12 bis 80 Euro: was Google Ads, Local Services Ads und Meta für lokale Betriebe kosten, mit Beispielrechnung und Faustregel.

**Quelle:** https://blitzsicht.com/blog/google-ads-handwerker-kosten/
**Autor:** Johannes Gottl · Blitzsicht, Regensburg
**Veröffentlicht:** 2026-09-28
**Lesezeit:** 7 Minuten

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## Kurz gesagt

Google Ads bringen lokalen Betrieben Anfragen von Menschen, die gerade danach suchen. Ein Klick kostet nach Branchenangaben 1,50 bis 8 Euro, eine Anfrage 12 bis 80 Euro. Local Services Ads rechnen pro Anfrage ab, sofern Google das Gewerk freigeschaltet hat. Meta Ads erzeugen Nachfrage für Saisongeschäft. Die Faustregel aus der Branche: Anzeigen lohnen sich ab etwa 500 Euro Auftragswert, und der Auftragswert sollte mindestens das Fünffache der Anfragekosten betragen. Ob die Rechnung aufgeht, entscheidet sich am Telefon.

Ende des Monats liegt die Abrechnung von Google im Postfach: 812 Euro. Der Inhaber eines Sanitärbetriebs zählt nach, drei Aufträge aus der Anzeige, rund 1.400 Euro Umsatz. Sein Fazit: „Google Ads funktioniert bei uns nicht.“

Was in seiner Rechnung fehlt: Die Anzeige hat 34 Anrufe ausgelöst. Elf landeten auf der Mailbox, niemand rief zurück. Die Anzeige hat geliefert, der Betrieb hat elf Anfragen liegen lassen.

## Google Ads Suche: Anfragen mit Kaufabsicht

Die Suchanzeige steht dort, wo jemand gerade „Elektriker Notdienst“ plus Stadt eingibt. Wer das tippt, hat ein Problem und will es heute lösen.

![Hand mit Smartphone vor einem Wasserfleck an der Zimmerdecke: Hier sucht jemand gerade einen Handwerker](/images/blog/google-ads-handwerker-kosten/suche-wasserfleck.webp "Symbolbild, KI-generiert")

Betriebe setzen 300 bis 3.000 Euro im Monat ein. Ein Klick liegt bei 1,50 bis 8 Euro, eine Anfrage bei 20 bis 90 Euro. Bei Notdienst-Suchbegriffen sind 5 bis 8 Euro je Klick normal. In ländlichen Regionen zahlen Sie für dieselben Suchbegriffe 20 bis 40 Prozent weniger als in München oder Hamburg. Von 100 Klicks werden 4 bis 8 zu einer Anfrage, die Conversion-Rate.

Ob die Kampagne trägt, hängt weniger vom Budget ab als von der Einrichtung: lokale, konkrete Suchbegriffe, also Leistung plus Ort; die Anruf-Erweiterung für den direkten Anruf vom Handy; und die Rückmeldung der Abschlüsse an Google. Ohne sie optimiert Google auf Klicks statt auf Aufträge.

Prio A ab etwa 500 Euro Auftragswert.

## Local Services Ads: Bezahlung pro Anfrage

Google Local Services Ads stehen über allen anderen Anzeigen und tragen das Abzeichen „Google-Garantie“. Abgerechnet wird pro Anfrage, nicht pro Klick. Der Preis liegt je nach Quelle bei 5 bis 40 Euro je Anfrage, eine Branchenquelle nennt 15 bis 40 Euro als typisch.

![Handwerker nimmt im Transporter einen Anruf entgegen, Werkzeug im Hintergrund](/images/blog/google-ads-handwerker-kosten/anruf-transporter.webp "Symbolbild, KI-generiert")

Der Haken: Google schaltet nur bestimmte Gewerke frei. In Deutschland sind das unter anderem Elektriker, SHK, Dachdecker, Schlüsseldienst, Maler, Schreiner, Hausmeister, Reinigung, Gärtner, Umzug und Schädlingsbekämpfung.

Dazu verlangt Google Verifizierung, Versicherungsnachweis und ein Unternehmensprofil mit mindestens fünf Bewertungen. An den fünf Bewertungen hängt es bei vielen Betrieben, das Budget wäre da.

Wo das Gewerk freigeschaltet ist: Prio A.

## Meta Ads: Nachfrage erzeugen statt abholen

Bei Facebook und Instagram sucht niemand nach einem Dachdecker. Meta Ads zeigen Ihr Angebot Menschen im Umkreis, die gerade nicht suchen. Das passt zu Saisongeschäft, das sich auf einem Foto zeigen lässt: der fertige Garten, die sanierte Fassade, das Brot der Woche, das Januar-Angebot im Studio.

![Frisch gepflasterte Terrasse im Frühling als Beispiel für Saisongeschäft](/images/blog/google-ads-handwerker-kosten/terrasse-fruehling.webp "Symbolbild, KI-generiert")

Das kostet 300 bis 1.500 Euro im Monat, eine Anfrage 10 bis 40 Euro. Günstiger als bei Google, dafür sind die Anfragen dünner. Wer in der App ein Formular ausfüllt, hat oft nur ein erstes Interesse und braucht einen Rückruf innerhalb von Minuten.

Für die meisten Gewerke Prio B, für Garten, Sanierung, Bäckerei und Fitness Prio A.

## Der Rest: Microsoft Ads, Retargeting, Lead-Portale

Microsoft Ads auf Bing bringen 5 bis 10 Prozent des Google-Volumens mit günstigeren Klicks. 50 bis 200 Euro im Monat, nur als Ergänzung. Prio C.

Retargeting über Display, YouTube oder Meta kostet 100 bis 300 Euro im Monat, lokal sind die Zielgruppen meist zu klein. Prio C.

Lead-Portale wie MyHammer, Check24 Profis, Aroundhome oder Blauarbeit kosten 50 bis 300 Euro im Monat oder 5 bis 60 Euro je Anfrage. Jede Anfrage geht zugleich an mehrere Wettbewerber, der Kunde nimmt den günstigsten. Prio C.

## Die Beispielrechnung

Ein Betrieb setzt 1.000 Euro im Monat in Google Ads ein. Ein Klick kostet im Schnitt 4 Euro, die Conversion-Rate liegt bei 6 Prozent.

![Taschenrechner und Ausdrucke auf dem Bürotisch eines Handwerksbetriebs](/images/blog/google-ads-handwerker-kosten/taschenrechner-buero.webp "Symbolbild, KI-generiert")

| Kennzahl | Wert | Rechnung |
|---|---|---|
| Budget | 1.000 € im Monat | |
| Kosten je Klick | 4 € | |
| Klicks | 250 | 1.000 € / 4 € |
| Conversion-Rate | 6 % | |
| Anfragen | 15 | 250 mal 0,06 |
| Kosten je Anfrage | 67 € | 1.000 € / 15, gerundet |
| Abschlussquote | 30 % | Erfahrungswert |
| Aufträge | 4 bis 5 | 15 mal 0,3 = 4,5 |
| Kosten je Auftrag | rund 220 € | 1.000 € / 4,5 |
| Mindest-Auftragswert (Fünffach-Regel) | 335 € | 67 € mal 5 |

Ab 335 Euro durchschnittlichem Auftragswert geht die Rechnung nach der Faustregel auf. Zieht die Anzeige vor allem Kleinaufträge unter 200 Euro an, legt der Betrieb drauf.

Die 30 Prozent Abschlussquote sind ein Erfahrungswert, keine Branchenstatistik, und sie gelten nur, wenn jede Anfrage angenommen wird. Gehen von 15 Anfragen 7 auf die Mailbox, bleiben 8. Daraus werden 2 bis 3 Aufträge, und jeder kostet doppelt so viel. Das ist dem Sanitärbetrieb vom Anfang passiert.

## Erst Fundament, dann Budget

Eine Anzeige schickt Besucher auf die Website und ans Telefon, die es schon gibt. Bevor Budget fließt, müssen deshalb vier Dinge stehen: das Unternehmensprofil mit Bewertungen, eine Website mit Anruf-Button auf dem Handy, eine Messung, die jeden Anruf und jedes Formular dem Kanal zuordnet, und jemand, der innerhalb einer Minute antwortet und am selben Tag zurückruft.

Der typische Fehler ist die Reihenfolge. Werbung zuerst, weil sie sich nach Handeln anfühlt. Dann kommen 40 Anfragen im Monat, die Hälfte geht auf die Mailbox, und nach acht Wochen wird das Budget gestrichen, mit dem Satz vom Anfang: „Google Ads funktioniert bei uns nicht.“

Welche zehn Hebel vor jedem Werbe-Euro stehen müssen, steht im [Hauptartikel zu Handwerker-Leads](/blog/handwerker-leads-verlieren-zehn-hebel/). Wie die erste Minute nach der Anfrage aussieht, im Artikel zur [Reaktionszeit nach der Anfrage](/blog/reaktionszeit-anfrage-handwerk/).

Blitzsicht richtet Messung und Fundament ein, bevor Werbebudget fließt. Die Anzeigen schaltet der Betrieb oder ein Anzeigen-Partner.

## Messen ohne Cookie-Banner

Die Werbe-Tags von Google und Meta, also die Conversion-Pixel, dürfen nur mit Einwilligung des Besuchers laufen und zählen dann nur den Teil der Besucher, der zugestimmt hat, oft weniger als die Hälfte.

Anrufe und Formulare lassen sich dagegen serverseitig zählen, ohne Cookie und Banner. Der Anruf-Button meldet den Klick, das Formular den Eingang, jeweils mit dem Kanal des Besuchers. Das ersetzt die Conversion-Messung von Google nicht, zeigt aber, wie viele Anfragen ein Kanal tatsächlich bringt. Wie das funktioniert, steht im Artikel zur [DSGVO ohne Cookie-Banner](/blog/dsgvo-ohne-cookie-banner/).

## Häufige Fragen

### Welches Budget brauche ich zum Start?

Für die Google-Suchanzeige sind 300 bis 500 Euro im Monat ein realistischer Start bei drei bis fünf lokalen Suchbegriffen. Weniger liefert zu wenige Klicks, um nach vier Wochen etwas entscheiden zu können. Wichtiger als die Höhe ist die Messung: Nach dem ersten Monat müssen Sie wissen, wie viele Anrufe und Formulare aus der Anzeige kamen. Erst dann lohnt es sich, das Budget zu erhöhen.

### Lohnen sich Local Services Ads für mein Gewerk?

Wenn Google Ihr Gewerk freigeschaltet hat, in den meisten Fällen ja. Freigeschaltet sind in Deutschland unter anderem Elektriker, SHK, Dachdecker, Schlüsseldienst, Maler, Schreiner, Hausmeister, Reinigung, Gärtner, Umzug und Schädlingsbekämpfung. Sie zahlen je nach Quelle 5 bis 40 Euro je Anfrage statt pro Klick. Voraussetzung sind Verifizierung, Versicherungsnachweis und ein Unternehmensprofil mit mindestens fünf Bewertungen.

### Google Ads oder Meta Ads zuerst?

Google Ads zuerst, wenn Menschen nach Ihrer Leistung suchen: Notdienst, Reparatur, Wartung, Sanierung. Die Anfrage kommt mit Kaufabsicht. Meta Ads zuerst, wenn Sie Nachfrage erzeugen müssen, die es noch nicht gibt: Saisonangebot im Garten, Wochenangebot der Bäckerei, Januar-Aktion im Fitnessstudio. Meta-Anfragen sind mit 10 bis 40 Euro günstiger, aber schwächer und brauchen einen Rückruf innerhalb von Minuten.

### Sind Lead-Portale eine Alternative?

Als Ergänzung ja, als Ersatz für eigene Anzeigen nicht. MyHammer, Check24 Profis, Aroundhome und Blauarbeit liefern Anfragen für 5 bis 60 Euro oder gegen eine Monatsgebühr von 50 bis 300 Euro. Jede Anfrage geht aber zugleich an mehrere Betriebe, und der Kunde vergleicht die Preise. Den Auftrag bekommt dort meist der günstigste Anbieter.

## Was das für Ihren Betrieb heißt

Google Ads lohnen sich, wenn ein Auftrag im Schnitt mindestens das Fünffache einer Anfrage wert ist, Sie je Kanal messen, was ankommt, und jemand ans Telefon geht. Fehlt eines davon, gehört das Geld zuerst dorthin.

## Quellen

- Klickpreise, Anfragekosten, Conversion, Notdienst: [stay-digital.de, Google Ads für Handwerksbetriebe](https://stay-digital.de/blog/google-ads-fur-handwerksbetriebe-und-dienstleister)
- Local Services Ads, 15 bis 40 Euro je Anfrage, freigeschaltete Gewerke: [ditella.de, Google Ads Handwerker-Guide](https://ditella.de/blog/google-ads-handwerker-guide)
- Weitere Gewerke, 6 bis 40 Euro je Anfrage: [adrianocaruso.de, Google Lokale Dienstleistungen](https://www.adrianocaruso.de/google-lokale-dienstleistungen/)
- Mindestens fünf Bewertungen, 5 bis 10 Euro je Anfrage: [kreativertexter.de, Google Lokale Dienstleistungen](https://kreativertexter.de/google-lokale-dienstleistungen/)
- Günstigere Klicks in ländlichen Regionen: [ditella.de, Google Ads Kosten](https://ditella.de/blog/google-ads-kosten)
- Faustregeln zu Auftragswert und Anfragekosten: [ostend.digital, Google Ads für Handwerker](https://ostend.digital/google-ads-handwerker/)
- Abschlussquote und Startbudget: Erfahrungswerte aus laufenden Projekten, keine Branchenstatistik.